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Chirurgie

Extraktionen sind dann indiziert, wenn die Zähne durch Karies stark zerstört wurden, sie stark gelockert sind oder anhaltende Infektionen verursachen. Kieferorthopädische Maßnahmen oder z.B. verlagerte Weisheitszähne sind weitere Gründe, einen Zahn zu entfernen.

Bereits vor dem Durchbrechen der Weisheitszähne kann anhand einer Röntgenaufnahme festgestellt werden, ob für diese genug Platz vorhanden ist und wie sie im Knochen liegen. Reicht der Platz nicht aus, sollten die Zähne chirurgisch entfernt werden. Wenn die Weisheitszähne in unmittelbarer Nähe der Wurzeln der Nachbarzähne liegen, können sie dort z.B. Resorptionen, also ein Auflösen der Wurzeln, verursachen.

Sind die Zähne bereits durchgebrochen, sind sie im hinteren Teil der Zahnkrone oft noch von einer Zahnfleischkapuze überdeckt. Diese bildet eine Nische, in der sich Speisereste und Bakterien festsetzen und so Entzündungen auslösen können. Bleibt die Kapuze auch nach längerer Zeit nach dem Durchbruch noch bestehen, ist das ebenfalls ein Zeichen dafür, dass den Weisheitszähnen der nötige Platz fehlt.

Muss ein Zahn entfernt werden, betäuben wir zuerst die Region des Zahnes mit einem Lokalanästhetikum. Dann trennen wir die den Zahn umgebenden Fasern und lockern den Zahn vorsichtig mit einem Hebel. Anschließend wird der Zahn mit einer Zange aus der Alveole gehoben.

Bei tief zerstörte oder noch nicht vollständig herausgewachsene Zähnen müssen wir eventuell etwas vom Knochen entfernen, um sie mit der Zange greifen zu können.

Die Wunde kann durch eine Naht oder eine Interimsprothese verschlossen werden. Oft reicht es aus, eine Stunde lang auf ein Tupfer zu beißen und so die Blutung zu stoppen. Der über der Wunde entstandene Blutpfropf ist für die Wundheilung entscheidend. Verzichten Sie in den ersten Tagen auf kräftiges Spülen oder Putzen in Wundnähe. Meiden Sie außerdem körperliche Anstrengungen. Trinken Sie stilles Wasser oder Früchtetee, kühlen Sie die Wange. Auf Alkohol, Kaffee, oder Zigaretten sollten Sie verzichten. Soweit nicht anders verordnet können Sie Ibuprofen als Schmerzmittel einnehmen.

Muss ein Zahn entfernt werden, betäuben wir zuerst die Region des Zahnes mit einem Lokalanästhetikum. Dann trennen wir die den Zahn umgebenden Fasern und lockern den Zahn vorsichtig mit einem Hebel. Anschließend wird der Zahn mit einer Zange aus der Alveole gehoben.

Bei tief zerstörte oder noch nicht vollständig herausgewachsene Zähnen müssen wir eventuell etwas vom Knochen entfernen, um sie mit der Zange greifen zu können.

Die Wunde kann durch eine Naht oder eine Interimsprothese verschlossen werden. Oft reicht es aus, eine Stunde lang auf ein Tupfer zu beißen und so die Blutung zu stoppen. Der über der Wunde entstandene Blutpfropf ist für die Wundheilung entscheidend. Verzichten Sie in den ersten Tagen auf kräftiges Spülen oder Putzen in Wundnähe. Meiden Sie außerdem körperliche Anstrengungen. Trinken Sie stilles Wasser oder Früchtetee, kühlen Sie die Wange. Auf Alkohol, Kaffee, oder Zigaretten sollten Sie verzichten. Soweit nicht anders verordnet können Sie Ibuprofen als Schmerzmittel einnehmen.

Zysten

Werden auf einer Röntgenaufnahme Veränderungen im Kieferknochen entdeckt, wie z.B. Zysten, müssen diese nach vorheriger Abklärung der Ursache chirurgisch entfernt werden.

Mundschleimhautbefunde

Beläge, Bläschen, Rötungen und Knötchen auf der Mundschleimhaut können vielfältige Ursachen haben. Oft handelt es sich um kleine Aphten, Herpes oder Candida-Infektion. Trotz der meist harmlosen Ursachen sollte die Veränderung von einem Zahnarzt untersucht werden, da sie auch ein Symptom für Allgemeinerkrankungen sein können.

Traumabehandlungen (Zahnverletzungen)

Als Folge eines Unfalls können neben weiteren Verletzungen auch die Zähne betroffen sein. Auch wenn auf den ersten Blick keine Verletzungen erkennt, sind sollten Sie uns so bald wie möglich aufsuchen. Nur durch die zahnärztliche Kontrolle können Verletzungen des Zahnhalteapparats, der Weichteile oder des Knochens ausgeschlossen werden. Röntgenaufnahmen geben Aufschluss über Wurzelfrakturen, den Zustand der nachfolgenden Zahns und Knochenfrakturen.

Sind Zähne abgebrochen oder ausgeschlagen, sollte der Zahn so schnell wie möglich behandelt werde Im Ganzen verlorene Zähne können unter Umständen wieder zurückgepflanzt werden. Sie müssen dazu in jedem Fall in einer geeigneten Nährlösung aufbewahrt werden und dürfen nicht an der Wurzel berührt oder gar gereinigt werden.

Die besten Voraussetzungen dafür, dass der Zahn wieder einwachsen kann, bestehen, wenn er sofort in eine Zahnrettungsbox (DentalSafe) gelegt wurde. Diese gibt es z.B. in Apotheken zu kaufen und sind auch an vielen Schulen und anderen Einrichtungen vorhanden. Der Zahn darf auf keinen Fall austrocknen. Er kann kurzzeitig auch in H-Milch oder Kochsalzlösung aufbewahrt werden.

Nach einem Zahntrauma sollten regelmäßig Nachkontrollen stattfinden. Je nach Heilungsverlauf kann eine Wurzelkanalbehandlung notwendig werden. Insbesondere wenn der Zahn dunkel wird, kann dies ein Anzeichen für eine irreversible Nervschädigung sein.

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